Lacklaborant/in

Was hat ein Geldschein mit einer Antihaftbratpfanne gemeinsam? Genau! Beide sind mit Farben oder Lacken beschichtet, die Lacklaboranten mitentwickelt haben.

Das macht er

Wer hätte gedacht, wo der Lacklaborant überall seine Finger mit im Spiel hat? Bei jedem neuen Auto zum Beispiel. Wie ein Magier mischt er Farbpigmente, Lösungsmittel und Hilfsstoffe nach ertüftelter Rezeptur. Dann probiert er aus, was sein Mix wert ist. Regenfest? Kratzfest? Streusalzunempfindlich? Glanz und Farbe stimmen auch? Dann kann der Lack in Serie gehen.

So ist er

Der Lacklaborant ist in Sachen Chemie ziemlich auf Zack. Diverse Stoffe und ihre Eigenschaften, Messmethoden, Computersoftware zur Analyse – all das kennt er. Ihn selbst erkennt man meist an seinem kultigen Schutzkittel, manchmal auch komplett im Set mit Schutzbrille und Schutzhandschuhen getragen. Sicherheit muss sein.

Das erledigt er auch noch

Er hält sein Labor, seine Apparaturen und Anlagen in Schuss. Er dokumentiert gründlich seine Arbeit. Und manchmal unterhält er sich auch direkt mit einem Kunden, der von der Lack-Kompetenz des Experten profitieren möchte.

So lange lernt er

Die Ausbildung des Lacklaboranten dauert dreieinhalb Jahre. Beschäftigung findet er hauptsächlich in der chemischen Industrie – die Aussichten auf einen Arbeitsplatz gelten momentan als relativ gut.

Weitere Infos im Netz:

www.berufenet.arbeitsagentur.de, Stichwort „Lacklaborant“

www.lacklaborant.info