Was macht eigentlich ein Fachinformatiker in der Systemintegration?

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Ein Leben ohne Computer? Unvorstellbar und gerade deshalb ein guter Grund, um eine Ausbildung zum Fachinformatiker in der Systemintegration zu machen.

Error – es geht nicht mehr weiter. Wenn der Computer streikt, sind alle ratlos. Genau dann kommt der Fachinformatiker für Systemintegration ins Spiel. Manchmal reichen einige gekonnte Handgriffe, ein anderes Mal muss lange nach dem Fehler geforscht werden, doch am Ende schafft es ein Fachinformatiker die IT-Systeme eines Unternehmens zum Laufen zu bringen.

Duale Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird an der Berufsschule und im Betrieb absolviert. Eine besondere Schulausbildung ist zwar nicht vorgeschrieben, doch die meisten Unternehmen stellen Azubis mit Abitur ein.

Ausbildung: Das solltest du können

Der Job ist für dich maßgeschneidert, wenn du technisches Verständnis und Kreativität mitbringst. Und wenn die Schulfächer Informatik und Mathematik für dich kein Buch mit sieben Siegeln sind. Übrigens: Die Fachsprache ist englisch, deshalb sind Sprachkenntnisse hilfreich.

Ausbildung: Das lernst du

Als Fachinformatiker für Systemintegration lernst du, IT-Systeme zu planen und zu konfigurieren. Mithilfe von Diagnosesystemen grenzt du Störungen ein und bringst IT-Systeme wieder zum Laufen. Du wirst aber auch zum Experten, wenn es darum geht, Kunden zu beraten und ihnen Vorschläge für das passende System in ihrem Unternehmen zu machen.

Ausbildung: Das verdienst du

Während deiner Ausbildung in der Industrie kannst du ungefähr mit diesem Gehalt rechnen:

1.    Ausbildungsjahr: 860 bis 957 Euro

2.    Ausbildungsjahr: 918 bis 1.007 Euro

3.    Ausbildungsjahr: 977 bis 1.096 Euro

Im Handwerk kannst du folgendes verdienen:

1.    Ausbildungsjahr: 360 bis 660 Euro

2.    Ausbildungsjahr: 380 bis 710 Euro

3.    Ausbildungsjahr: 410 bis 830 Euro

Hier arbeitest du

Als ausgelernter Fachinformatiker für Systemintegration wird es dir nie langweilig: Du arbeitest im Büro am PC oder beim Kunden vor Ort. Je nach Bedarf arbeitest du auch in Besprechungs- oder Unterrichtsräumen. Vor allem bist du aber immer dort zur Stelle, wo die Systeme streiken.

Vielleicht bist du ja jetzt auf den Geschmack gekommen. Dann wünschen wir dir viel Erfolg in diesem spannenden Beruf!