Somme, Sonne, Schutz

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Sonne ist gesund. Sie steigert unser Wohlbefinden, stärkt das Immunsystem und ist bei der Bildung von Vitamin D beteiligt. Doch zu viel Sonneneinstrahlung kann auch negative Folgen für die Gesundheit haben. Was man beachten sollte und wie man sich schützen kann, lest ihr in diesem Artikel.

Der Sommer ist da und mit ihm auch die hohen Temperaturen und zahlreichen Sonnenstunden. In dieser Zeit finden wir uns gerne am See oder auch am Meer wieder, um uns abzukühlen oder um uns zu bräunen. Gerade bei uns jungen Leuten ist ein gebräunter Teint sehr beliebt. Die Stärke der Sonne und das damit verbundene Risiko für Hauterkrankungen wird schnell unterschätzt. Dementsprechend wird auch gerne auf Sonnencreme verzichtet.

Folgen von Sonnenbränden

Unsere Haut findet eine übermäßige Sonneneinstrahlung jedoch nicht so lustig. Nicht nur, dass ein Sonnenbrand schmerzhaft und unangenehm ist, können auch weitere Schäden entstehen. Häufige Sonnenbrände erhöhen das Hautkrebsrisiko und lassen die Haut altern, sodass schon frühzeitig Falten entstehen. Das muss nicht sein. Denn die weitverbreitete Annahme, dass die Sonnencreme uns nicht braun werden lässt, ist ein Mythos.

Schutz vor der Sonne

Neben der unbeliebten Sonnencreme gibt es noch weitere Möglichkeiten sich vor einem Sonnenbrand zu schützen. Auch die Kleidung und eine Kopfbedeckung bieten beispielsweise einen Schutz. Im Schatten ist es nicht nur kühler, sondern bietet ebenfalls einen guten Schutz vor einem Sonnenbrand. Besonders Mittags, wenn die Sonne am höchsten steht, ist die Sonne am stärksten. In dieser Zeit ist es ratsam drinnen zu bleiben.

Diese Schutzmaßnahmen schützen allerdings nicht zu 100%.Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, wird von der IKK - Die Innovationskasse finanziell unterstützt. Denn die IKK übernimmt alle 2 Jahre für Versicherte die Kosten für eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. In Schleswig-Holstein bereits ab 0 Jahren und in Mecklenburg-Vorpommern ab 16 Jahren. Gesetzlich vorgesehen ist diese Leistung erst ab einem Alter von 32 Jahren.

Erste Hilfe beim Sonnenbrand

Wenn es einen trotzdem mal erwischt hat, können einfache Maßnahmen getroffen werden, um seine Haut bei der Regenerierung zu unterstützen. Als Erstes sollte die Haut keiner weiteren Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Dies gilt auch für die nächsten Tage. Wer trotzdem raus möchte, kann die gerötteten Stellen mit langer Kleidung abdecken. Um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, können die betroffenen Stellen eingecremt werden. Zusätzlich sollte möglichst viel getrunken werden, damit die Zellen auch von innen mit Flüssigkeit versorgt sind.

Mehr spannende Infos zum Sonnenschutz, beispielweise welche Arzneimittel die Lichtempfindlichkeit der Haut und Augen steigern kann und Tipps zum Sonnenschutz auf der Baustelle, lest ihr im Themenspezial der IKK.