Wassermangel, Wichtig für Klein und Groß

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Nicht nur im Sommer ist es wichtig auf den täglichen Flüssigkeitsbeadarf zu achten.

Baden gehen, Hände waschen oder Mittagessen kochen; alles hat mit dieser einen essenziellen Flüssigkeit zu tun: dem Wasser. Selbst unsere Blumen wässern wir mit dem eigentlich sehr unscheinbarem Süßwasser. Aber versorgen wir uns eigentlich auch selbst genug damit?

Statistisch gesehen trinken 39% der Frauen und 27% der Männer unter der empfohlenen Trinkmenge. Erwerbstätige und Schüler vergessen sogar manchmal ganz das Trinken.

Folgen bei Wassermangel

Körperlich gesehen ist dieses Verhalten echt fatal, denn Wasser ist in unseren Körpern ein echter Alleskönner. Nicht nur das es ein großer Bestandteil im Blut ist und damit auch für das Herzkreislaufsystem von Bedeutung ist, es ist auch für viele Prozesse im Stoffwechsel bzw. im Gehirn unersetzlich.

Gerade wenn im Winter die trockene Heizungsluft und im Sommer die hohen Temperaturen zu Wasserverlust führen!

Wie ihr vielleicht selbst schon einmal an euch oder an anderen Mitschülern beobachten konntet, sind Müdigkeit und unkonzentriertes Verhalten nicht nur Folgeerscheinungen von langweiligem Unterricht sondern können auch einem Wassermangel geschuldet sein. Weitere Folge der Dehydration ist außerdem eine verminderte Funktion der Nieren, die dadurch Giftstoffe nicht mehr optimal aus dem Körper filtern können.

Tipps und Tricks

Aber keine Panik ihr müsst jetzt nicht die empfohlene Trinkmenge für euer Alter auf einen Schlag austrinken. Besser und einfacher ist es kleinere Mengen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, um auf die 1,5 bis 2,5 Liter zu kommen.

Für diejenigen die kein Fan von Mineral- oder Leitungswasser sind gibt es andere Möglichkeiten Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zur Abwechslung könnt ihr z.B. Fruchtsäfte zu 2/3 mit Wasser mischen oder ungesüßten Tee als Alternative verwenden.

Vor allem bei jüngeren Kindern ist das der Renner!

Aber nicht nur bloßes Trinken hilft euch beim erreichen eurer empfohlenen Wassermenge. Auch ein frucht- und/oder gemüsereiches Frühstück bzw. Mittagessen kann euch dabei unterstützen die empfohlene Wassermenge zu erreichen, denn oft wird deren Wasseranteil unterschätzt.

Trinkplan

Fall es euch trotzdem schwerfällt an das Trinken zu denken dann schaut doch mal auf der Internetseite der IKK Nord vorbei. Unter der Rubrik Ratgeber Gesundheit gibt es einen Artikel zum Thema "Sommerhitze". Dort gibt es einen Trinkplan an dem ihr euch orientieren könnt und wenn ihr den übernehmt und individuell gestaltet fällt es euch eventuell leichter.

Also dann: Füllt eure Trinkflaschen und Wasser marsch!