Winterschlaffheit

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Die Sommerzeit ist vorbei und mit den sinkenden Temperaturen kommt auch die sogenannte Winterschlaffheit. Man fühlt sich träge, antriebslos und durch die Null-Bock-Stimmung fehlt die Bewegung und der Winterspeck wächst fröhlich heran.

Was sind die Auslöser?

Aber warum ist das so? Ein möglicher Grund könnte ein Mangel an Vitamin D3 sein. Dieses ist ein fettlösliches Vitamin, welches vom Körper unter Sonneneinstrahlung gebildet wird. Erste Anzeichen für einen Mangel sind Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein. Im Prinzip also die Winterstimmung. Zwar gibt es viele Gründe für die Winterschlaffheit, jedoch ist der Hauptgrund ein Mangel an Vitamin D3.

Wer ist betroffen?

Betroffen ist jede Person, die nicht regelmäßig unter Sonneneinstrahlung steht, denn wie wir alle wissen sind Sonnenstrahlen ausschlaggebend für die Vitamin D3 Bildung. Somit können also alle Personen vom Nordpol bis zum Südpol betroffen sein. Jedoch sind vorallem diejenigen Länder betroffen, welche eine lange und harte Winterzeit durchlaufen.

So sind zum Beispiel Nordische Länder eher vom Winterloch betroffen, als südamerikanische Länder.

Was tut man nun dagegen?

Am wichtigsten ist es, regelmäßig "Licht zu tanken". Das kann man natürlich am besten tun, indem man um die Mittagszeit einen langen und ausgiebigen Spaziergang unternimmt. Luft und Bewegung sind genauso wie Vitamin D3 ein Gute-Laune-Spender und somit ausschlaggebend für einen gesunden Körper und eine gesunde Psyche. Sie sollten deshalb auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Eine weitere Maßnahme gegen die Winterschlaffheit ist eine Nahrungsergänzung von Vitamin D3. Die Supplementierung bringt viele Vorteile wie zum Beispiel einen positiven Effekt auf die Kalziumeinlagerung in den Knochen sowie auf das Herz und den Blutkreislauf. Des Weiteren verbessert sie den Schutz vor Erkältung und stärkt das Immunsystems gerade in den kalten Jahreszeiten. Nachteile können bei einer "Überdosierung" sein, dass es zu einer übermäßigen Aufnahme von Kalzium kommt und dies ist ein gesundheitliches Problem. Wichtig ist es also, die Dosierungsanleitung genau zu beachten oder besser Nahrungsmittel zu wählen, die Vitamin D enthalten und auf Zusätze zu verzichten. Vitamin D kommt in der Nahrung vor allem in Fisch vor. Wer keinen Fisch mag, kann auch auf Milchprodukte und Eier sowie auf verschiedene Pilzarten zurückgreifen. Besonders Steinpilze sowie Shiitake-Pilze sind reich an Vitamin D.