Gedächtnistraining: So merkst du dir Namen leichter

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„Guten Morgen, Herr ...“. Ähm, wie war gleich der Name noch mal? Keine Ahnung, er fällt einfach nicht ein. Peinlich, vor allem, wenn es vielleicht der neue Kollege war, den man begrüßen wollte.

Manchmal fallen einem Namen einfach nicht mehr ein. Vor allem dann, wenn unser Kopf sowieso schon raucht, weil unser Gehirn gut damit beschäftigt ist, viel Neues zu lernen. Wie beim Einstieg in den Job, zum Beispiel. Dann prasseln neue Infos geradezu auf uns ein und wir sind durch tausend andere Dinge abgelenkt. Wie kannst du es trotzdem schaffen, dir wichtige Namen zu merken? 

4 Tipps fürs Namenstraining

1. Unser Gehirn arbeitet gern mit Bildern. Versuche daher den Namen mit einem konkreten Bild zu verbinden: Herr Müller mit der großen Hakennase, zum Beispiel. Man baut sich eine Eselsbrücke. Oder du verbindest den Namen mit einem Bild: Bei Frau Lauterbach denkst du an einen plätschernden Bach.

2. Wenn du jemanden kennenlernst, schüttle die Hand des Gegenübers bei der Begrüßung und sprich seinen Namen laut aus. Auch, um sicher zu gehen, dass du ihn richtig verstanden hast. Das hilft dem Gehirn, den Namen leichter zu speichern und wieder abzurufen.

3. Schreibe den Namen in Gedanken auf ein Blatt Papier. Du führst dir in diesem Moment den Namen regelrecht vor Augen und nimmst ihn bewusst wahr.

4. Beim Kennenlernen in die Augen schauen. Psychologen haben festgestellt, dass die Augen entscheidend sind, wenn es darum geht, sich einen Namen zu merken.