Von der Schulbank in den Beruf – wie du im Joballtag fit und gesund bleibst

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Wenn du deine Ausbildung beginnst, ändert sich viel: Dein Tagesablauf sieht schnell ganz anders aus als zur Schulzeit. Da können sich leicht ungesunde Angewohnheiten einschleichen. spleens academy verrät dir, welche das sind und was du für einen gesunden Joballtag tun kannst.

Die erste Zeit im Betrieb kann ganz schön anstrengend sein, denn du lernst komplett neue Tagesabläufe, Kollegen und Herausforderungen kennen. Außerdem musst du den ganzen Tag über wach, aufmerksam und fit sein. Damit das klappt, gibt es einige Dinge, die du beachten kannst – egal, ob du auf dem Bau oder im Büro arbeitest.

Bewegung im Joballtag

Du stehst acht Stunden lang an der Werkbank oder sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch? Sowohl langes Stehen als auch Sitzen strengt auf Dauer an, denn der Körper braucht abwechselnde Bewegungen. Damit du nicht verspannst oder Kopfschmerzen bei der Arbeit bekommst, solltest du immer wieder einmal kurz aus deiner üblichen Arbeitsbewegung ausbrechen – dehnen, Treppe statt Aufzug nehmen und die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen.

Zeit für Sport

Im Berufsalltag passiert es schnell, dass man sich zu wenig bewegt. Der Durchschnittsdeutsche geht nur etwa 700 Meter pro Tag, das sind knapp 1.200 Schritte. Wer richtig fit sein will, sollte täglich 10.000 Schritte gehen, also ungefähr sechs Kilometer. Damit du dich ausreichend bewegst, ist es am besten, wenn du neben dem Job Sport machst. In vielen Betrieben gibt es Sportgruppen, die sich zu regelmäßigen Zeiten treffen, zum Joggen beispielsweise. Hör dich unter deinen Kollegen einfach mal um: Vielleicht findest du jemanden, mit dem du dich direkt nach der Arbeit gemeinsam auspowern kannst. Die Motivation ist dann oft höher, als wenn du erst einmal nach Hause gehst und dich dann wieder aufraffen musst.

Was gibt’s zu essen?

Bewegung ist natürlich nicht nur gut gegen Stress und Verspannungen, sondern auch gut für die Figur. Ein Punkt, den du nicht unterschätzen solltest, schließlich leidet in der Ausbildung auch die Ernährung – denn der Gang zur nächsten Dönerbude in der Mittagspause ist häufig kurz. Ein ordentliches Mittagessen und viel Obst als Snack helfen gegen die Fastfood-Falle.  

Du wohnst noch Zuhause und abends gibt es immer warmes Essen? Eigentlich eine schöne Sache. Wenn du dich aber wenig bewegst und dazu zweimal täglich üppig isst, ist das zu viel. Klar, wenn du körperlich hart arbeitest, kannst du natürlich mehr verdrücken als in der Schulzeit. Achte aber auch dann auf die Kalorien, die du den gesamten Tag über zu dir nimmst. Wenn du dich im Job sehr wenig bewegst, reicht nach einem ordentlichen Mittagessen ein kleineres Abendessen, wie ein Salat oder Sandwich vollkommen aus.

Schreibtisch vs. Esstisch

Doch es zählt nicht nur was du isst, sondern auch wie du isst. Und dass du isst! Denn wenn du dein Mittagessen im Stehen oder Gehen verzehrst, muss dein Körper hart arbeiten – gönn ihm eine Pause. Das gilt auch für deinen Kopf, denn beim Essen hinsetzen allein reicht nicht aus. Ein Schreibtisch ist kein Esstisch. Wenn du nebenbei tippst oder im Internet unterwegs bist, konzentriert sich dein Körper nicht wirklich auf die Nahrungsaufnahme.

Was ist ungesünder als beiläufig Essen runterzuschlingen? Ganz klar: gar nichts zu essen. Vielleicht arbeitest du mit Kollegen zusammen, die keine Pause machen, aber daran solltest du dir kein Beispiel nehmen. Denn aus deinem Essen ziehst du Energie und wenn dein Körper nichts hat, was er verarbeiten kann, wirst du merken, dass dir die Arbeit von Stunde zu Stunde schwerer fällt. Nimm dir also Zeit, um zur Ruhe zu kommen und etwas Kraft für den restlichen Tag zu tanken.

Hör auf deinen Körper

Auch wenn sich dein Leben gerade stark verändert, muss deine Gesundheit nicht darunter leiden – wenn du deine Ernährung und deine Bewegung im Auge behältst, bleibst du fit. Und du meisterst deinen Joballtag mit viel Power.