JAV: Die Vertretung für deine Interessen

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Läuft in deiner Ausbildung alles gut? Stimmt das Verhalten deiner Ausbilder und kommst du mit dem Stoff und deinen Kollegen klar? Prima. Ansonsten kannst du dich an die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) wenden. Sie hilft dir bei vielen Problemen im Betrieb weiter.

Gibt es in deinem Ausbildungsunternehmen einen Betriebsrat? Super. Denn dann stehen die Chancen gut, dass es auch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gibt. Diese kümmert sich speziell um die Rechte der jugendlichen Angestellten, Azubis und dual Studierenden. Die JAV vertritt dabei die Interessen gegenüber dem Betriebsrat und arbeitet deshalb eng mit diesem zusammen.

Darum kümmert sich die JAV

Die Mitglieder der JAV setzen sich vor allem für diese Themen in deinem Betrieb ein:

· Sie berät bei allen Fragen rund um Ausbildung und Arbeit

· Sie achtet darauf, dass Gesetze und Tarifverträge beachtet werden

· Sie setzt sich dafür ein, dass Azubis nach der Lehre übernommen werden

· Sie kümmert sich um die Gleichstellung von Mann und Frau sowie um die Integration von Migranten im Betrieb

· Sie berät in regelmäßigen Sitzungen alle anfallenden Probleme und sucht nach Lösungen

Du kannst die Mitglieder der JAV einfach ansprechen, wenn du ein Problem oder eine Frage hast. Dafür gibt es in einigen Unternehmen auch feste Sprechstunden.

Wer darf die JAV wählen?

Alle zwei Jahre werden die Mitglieder der JAV neu gewählt. Wie viele Vertreter die JAV in deinem Betrieb stellen kann, hängt von der Anzahl der Wahlberechtigten ab. Seine Stimme abgeben kann jeder Azubi und dual Studierende bis 25 Jahre sowie jugendlich Beschäftigte bis 18 Jahre.

Selbst Mitglied werden

Du möchtest dich selbst im JAV engagieren? Zur Wahl aufstellen lassen kannst du dich, wenn:

· du nicht älter als 25 Jahre bist,

· kein Mitglied im Betriebsrat bist.

Du willst mehr erfahren? Bestimmt bekommst du Kontaktadressen und weitere Informationen durch deinen Betriebsrat oder Ausbilder.