Präsentieren, aber richtig!

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Gleich bist du an der Reihe: Dein Puls rast, die Hände fühlen sich verschwitzt an, die Kehle ist trocken. Jetzt bloß keinen Blackout erleben. Die Panik vor einer Präsentation kennt wohl jeder. spleens zeigt dir Kniffe, wie du deine Nervosität in den Griff bekommst und die Zuhörer in den Bann ziehst.

Die perfekte Präsentation kann niemand aus dem Ärmel schütteln. Deshalb ist eine gute Vorbereitung die halbe Miete. Das gilt nicht nur für die Inhalte, sondern auch dafür, wie du sie vorträgst. Mit ein paar Tricks, etwas Übung und einer kleinen Portion Selbstbewusstsein kannst du schon bald zum
Profi werden.

Blickfang

Wenn du könntest, würdest du dich unter dem Tisch verkriechen? Starrst stur auf deine Unterlagen oder auf den Boden? Es gibt eine bessere Methode: Direkt ins Publikum schauen. Das kostet zugegeben gerade am Anfang etwas Überwindung, aber wirkt. So erscheinst du offen und selbstsicher und
interessierst die Zuhörer für dein Thema.

Körperhaltung

Du willst dir die Nervosität nicht anmerken lassen und doch sendest du unablässig Signale aus – und zwar über die Körpersprache. Hängende Schultern oder zitternde Hände sind Zeichen für Unsicherheit. Verschränkte Arme symbolisieren sogar Ablehnung. Zum Glück kann man an der Körpersprache arbeiten. Eine Möglichkeit: Sich selbst beim Probevortrag filmen. Sicherlich werden dir ein paar Sachen auffallen und die kannst du bei deinem nächsten Vortrag bewusst vermeiden.

Cool bleiben

Zitternde Hände sind da schon eine ganz andere Hausnummer. Denn diese sind ein stressbedingtes Phänomen, das man nicht einfach ausknipsen kann. Ein kleiner Trick ist, statt loser Blätter, die das Zittern der Hände verstärken und so verraten können, einfach Karteikarten nutzen. Dann fällt das auch nicht mehr so auf.

Mut zur Lücke

Da ist sie – die Frage, auf die du keine Antwort hast. Und nun? Keine Sorge. Denn es ist nicht schlimm, wenn du nicht alles auf Anhieb beantworten kannst. Du kannst dir Fragen notieren und die Antwort nachreichen. Übrigens: Für die meisten Menschen gehören Präsentationen nicht gerade zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Trotzdem solltest du über deinen eigenen Schatten springen und Vorträge so oft wie möglich üben. Mit jedem sammelst du wertvolle Erfahrungen und lernst etwas Neues dazu. Das kann gerade im Job sehr hilfreich sein. Etwas Lampenfieber ist schließlich völlig normal und hilft dir
sogar dabei, dich voll und ganz auf ein Thema zu konzentrieren.