Wie schreibe ich E-Mails richtig?

E-Mails gehören heute ganz selbstverständlich zu unserem Alltag dazu. Sie sind schnell geschrieben und mit nur einem Klick beim Empfänger. Doch worauf muss man beim Schreiben achten? spleens.de gibt dir wichtige Tipps!

Markus (16) war ratlos. Der Schüler wollte eine E-Mail an seinen Lehrer schreiben, doch wie sollte er beginnen? Ganz förmlich mit "sehr geehrter Herr" oder würde ein einfaches "Hallo" ausreichen? Keine einfache Entscheidung. Denn auch wenn Mails nicht so förmlich sind wie Briefe, man muss trotzdem den richtigen Ton treffen. Mit einer unangemessen lockeren Wortwahl können Sympathien schnell verspielt werden. Und keiner möchte, dass der Text sich krampfhaft liest. So trittst du aber nicht ins Fettnäpfchen:

  • An wen richtet sich deine Mail? Ist es der coole Musiklehrer, muss es wahrscheinlich nicht ganz so förmlich sein. Willst du dagegen eine Online-Bewerbung abschicken, sollte sie sehr respektvoll und förmlich formuliert werden.
  • Betreffzeile ist überflüssig? Von wegen! Hier steht kurz und knapp drin, worum es in der E-Mail geht. Im hektischen Alltag (zum Beispiel eines Chefs) kann es schon mal sein, dass sie ohne Betreff gar nicht erst gelesen wird.
  • Was bedeutet "Cc" und "Bcc"? Es ist ganz einfach: Im Cc kannst du für alle sichtbar noch zusätzliche Empfänger deiner E-Mail einfügen, die diese zur Kenntnis nehmen sollen. Im Bcc hingegen sind die zusätzlichen Empfänger nicht sichtbar. In beiden Fällen solltest du mit dieser Funktion jedoch sparsam umgehen. Keiner freut sich über eine unnötige E-Mail-Flut.
  • Jeder weiß, dass sie in einem seriösen Anschreiben nichts verloren haben und doch fällt es schwer, auf sie zu verzichten: Smileys. Sie helfen dabei, ein Schreiben aufzulockern und zu zeigen: Achtung, das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint! Trotzdem: Anstatt sich mit den Smileys zu behelfen, sollte der Text so formuliert werden, dass er gleich richtig verstanden wird.
  • Klein und Großschreibung - in der E-Mail nicht so wichtig, oder? Eben doch! Wer nur klein schreibt, zeigt damit auch sein mangelndes Interesse. Sätze, die durchweg in Großbuchstaben verfasst werden, wirken als würde der Absender schreien. Unbedingt vermeiden!

Markus hat sich am Ende für ein einfaches Hallo entschieden, schließlich kommt er mit seinem Lehrer sehr gut zurecht. Er fand es passend. Der 16-Jährige hat seine Mail sehr höflich formuliert und alles noch einmal in Ruhe gelesen, um Fehler zu vermeiden. Eine gute Strategie, mit der man nichts mehr falsch machen kann.