Karrieretipps für Schädlingsbekämpfer

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Schädlingsbekämpfer – und jetzt? Wenn du deine Ausbildung in der Tasche, warten noch spannende Weiterbildungen auf dich. Hier erfährst du, welche das sind!

Weiterbildungen für Schädlingsbekämpfer

Du kannst und du solltest dich nach deiner Ausbildung weiterbilden. Denn regelmäßig ändern sich die rechtlichen Vorschriften und auf dem Markt erscheinen ständig neue Schutzmittel. Bestimmte Akademien, aber auch der TÜV, bieten diese Schulungen an. Meistens dauern sie ein bis zwei Tage und kosten mehrere hundert Euro. Sprich einfach mit deinem Arbeitgeber, ob er dafür die Kosten tragen würde.

Technischer Fachwirt und Fachwirt Umweltschutz

Nach dieser Weiterbildung übernimmst du in einem Unternehmen verantwortungsvolle Aufgaben. Du bist zum Beispiel Experte für Abfall- oder Gewässerschutz. Du achtest somit darauf, dass kein giftiger Müll im nächsten Fluss landet. Außerdem stellst du umweltfreundliche Produktionsmethoden sicher und ergänzt dein technisches Know-how um kaufmännisches Wissen.

Die Weiterbildung zum Fachwirt dauert in der Regel Vollzeit vier Monate, in der Teilzeit bis zu zwei Jahre. Sie kostet mehrere tausend Euro. Du verdienst anschließend aber auch mehr: von 2.500 bis 3.500 brutto Euro im Monat.

Das Studium

Wenn du den passenden Schulabschluss hast, kannst du anschließend auch studieren, zum Beispiel Biologie, Umweltschutz oder Umwelttechnik.

Die Selbstständigkeit

Nach einigen Jahren Berufserfahrung machen sich einige Schädlingsbekämpfer selbstständig. Es ist sinnvoll, sich dann zu spezialisieren, zum Beispiel im Bereich Pflanzenschutz oder in der Beratung für Krankenhäuser. Bevor du diesen großen Schritt wagst, solltest du dir schon Kunden gesichert haben. Sonst ist das Risiko zu groß, dass dein Geschäft nicht funktioniert. So etwas muss gut geplant werden.