Beruflich im Wald stehen

©photocase / Mrsnikon, Ein Mädchen läuft entspannt durch den Wald.

Du liebst die Natur, lange Spaziergänge im Wald und eine ordentliche Dosis frische Luft? Dann ist eine Karriere als Forstwirt oder Forstwirtin vielleicht das Richtige für dich.

Als Forstwirt oder Forstwirtin fällt man nur Bäume? Weit gefehlt. Bei der Arbeit im Grünen sorgst du insbesondere dafür, dass der Wald, um den du dich kümmerst, gesund ist. Das heißt, dass du bestehende Pflanzen im Blick behältst und pflegst, Schädlinge bekämpfst und auch neue Pflanzen setzt. In der Regel arbeitest du dabei im Team von mindestens drei Kolleginnen und Kollegen.

So läuft die Ausbildung zum Forstwirt oder zur Forstwirtin ab

Um die Ausbildung zu starten, brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss. Vor allem solltest du aber körperlich fit und gesund sein sowie handwerkliches Talent mitbringen – schließlich sitzt du bei dieser Arbeit nicht am Schreibtisch, sondern bist viel unterwegs und hantierst unter anderem auch mit schwerem Gerät. Kraft und ein sicherer, verantwortungsvoller Umgang mit den Maschinen sind deshalb ein absolutes Muss.

Entscheidest du dich für eine Ausbildung zum Forstwirt oder zur Forstwirtin, absolvierst du diese in dualer Form. Du lernst also abwechselnd in der Berufsschule und bei deiner Ausbildungsstätte: Das können Städte, Gemeinden oder auch private Forstbetriebe und Unternehmen sein. Dabei lernst du alles, was du zum Ökosystem Wald wissen musst, wie man Bäume pflegt und schützt, wie man Wälder erweitert und auch wie man sicher mit den nötigen Maschinen umgeht. Dabei beträgt die Ausbildungszeit in der Regel drei Jahre – je nachdem, welche Vorerfahrung du aber mitbringst oder wie engagiert du lernst, kannst du die Abschlussprüfung bereits nach zwei Jahren ablegen.

Gute Aufstiegschancen

Übrigens: Hast du die Ausbildung zum Forstwirt oder zur Forstwirtin erfolgreich abgeschlossen, gibt es noch viele weitere Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für dich. So kannst du dich zum Beispiel zum Spezialisten oder zum Vorarbeiter weiterbilden lassen. Übst du deinen Beruf mindestens zwei Jahre aus, kannst du auch deinen Meister oder deine Meisterin hinten dranhängen. Willst du dich noch weiter in der Theorie üben, kannst du dich auch anschließend für ein Studium im Bereich Forstwirtschaft einschreiben. Normalerweise benötigst du dafür zwar die Fachhochschulreife, doch manche Fachhochschulen lassen dich auch mit abgeschlossener Ausbildung zu. So kannst du deine Karriere im Wald noch weiter ausbauen.