Die ungewöhnlichsten Ausbildungsberufe

Pinsel und Farbe

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Beruflich willst du alles, außer gewöhnlich? spleens zeigt dir die verrücktesten Ausbildungsstellen!

Es gibt unfassbar verrückte Berufe: Golfballtaucher suchen in den Seen von Golfplätzen nach verschossenen Spielmaterialien, der Shout-Couch lehrt das perfekte Schreien. Auf dem Züricher Flughafen verscheuchen „Vogelschlag-Beauftragte“ lästiges Federvieh. Du interessierst dich für ungewöhnliche Ausbildungsberufe, die aber dennoch Zukunftsperspektiven haben? Wie wäre es mit einer dreijährigen Ausbildung als …

Metall- und Glockengießer

Du bist sowohl kreativ als auch handwerklich geschickt? Du bleibst auch bei der größten Hitze cool? Dann ist diese Ausbildung vielleicht das Richtige für dich.

Hier stellst du unterschiedlichste Gegenstände aus Metall her oder reparierst sie. Das kann eine Kirchenglocke oder auch eine Baggerschaufel sein. Im dritten Jahr spezialisiert du dich auf einen der Bereiche Zinngusstechnik, Metallgusstechnik oder Kunst- und Glockengusstechnik.

Nach der Ausbildung kann man sich beispielsweise als Techniker der Fachrichtung Gießereitechnik weiterbilden, als technischer Fachwirt oder als Metall- und Glockengießermeister.

Bürsten- und Pinselmacher

Nichts für Kratzbürsten: Hier benötigst du Geduld und feinmotorisches Geschick. Außerdem darfst du nicht allergisch auf Tierhaare reagieren. 

Die Haare ziehst du durch eine Metallhülse und klemmst sie fest. Die Arten der Haare sind dabei so unterschiedlich wir die Beschaffenheit der Pinsel.

In Deutschland gibt es nur eine Berufsfachschule in Bechhofen. Trotzdem sind Pinselmacher gefragt: In diesem bayrischen Ort gibt es 12 Fachbetriebe, die Pinselherstellung hat dort Tradition. 

Nach der Ausbildung kannst du den Betriebswirt des Handwerks erlangen, deinen Meister machen oder eigene Pinsel entwerfen. 

Fischwirt

Du fühlst dich in der Natur so fit wie ein Fisch im Wasser? Und du bist von Fischen mehr begeistert als von deinen Mitmenschen?

Als Fischwirt musst du eigenständig Fanggeräte bauen, damit Fische fangen und diese natürlich auch verarbeiten. Ja, zu tierlieb darfst du in diesem Beruf auch nicht sein!

Nach der Ausbildung kannst du beispielsweise Fischwirtschaftsmeister werden oder ein landwirtschaftliches Studium abschließen.

Mach dir dein eigenes Bild!

2016 gab es in Deutschland tatsächlich 328 unterschiedliche Ausbildungsberufe. Bei so einer Bandbreite ist bestimmt auch deine Traumausbildung mit dabei! Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.