Warum Wissen über den Wunschberuf so wichtig ist

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Je mehr du über deinen angestrebten Ausbildungsberuf weißt, desto besser. Denn es kann für dich viele Nachteile haben, wenn du plötzlich in der Ausbildung überrascht wirst.

Was für ein Glück! Du hast tatsächlich eine Ausbildungsstelle in dem Beruf erhalten, den du so klasse findest. Aber schon nach wenigen Wochen merkst du, dass alles ganz anders ist als in deiner Vorstellung. Du wunderst dich vielleicht über deine Aufgaben oder darüber, wie dein Arbeitsalltag strukturiert ist. Woran liegt das?

Was gehört alles zu meinem Beruf?

Welche Aufgaben gehören zu meinem Wunschberuf? Wie sieht tatsächlich mein Arbeitsalltag aus? Was genau muss ich lernen? Es ist sehr hilfreich und sinnvoll, wenn du dir diese Fragen bei der Berufsorientierung stellst. Denn nur dann wirst du nicht von der Realität unangenehm überrascht und kannst ungefähr einschätzen, was auf dich zukommt.

Infos sind das A und O

Versuche also, so viele Infos wie möglich über den Beruf und seine Anforderungen zusammensammeln. Eine ausführliche Recherche im Internet hilft. Schau zum Beispiel bei der Agentur für Arbeit (BERUFENET), dort findest du ganz ausführliche Infos zu allen Ausbildungsberufen in Deutschland. Häufig sind dort auch weiterführende Links zu Organisationen und Verbänden angegeben, wo du dir ebenfalls Infos holen kannst. Wenn du zum Beispiel ein Handwerk erlernen möchtest, kannst du auch bei den Handwerkskammern nachfragen. Auch die Industrie- und Handelskammern sind gute Ansprechpartner.

Praktikum: den Beruf hautnah erleben

Den besten Eindruck über einen Beruf kannst du dir verschaffen, wenn du selbst in den Arbeitsalltag hineinschnupperst, zum Beispiel während eines Praktikums. Diese Erfahrungen sind Gold wert! Hautnah erlebst du den Arbeitsalltag und lernst viel über deinen angestrebten Beruf – bestimmt auch Dinge, die dich überraschen werden. Nutze diese Chance, bewirb dich um ein Praktikum und mache dich schlau. Denn je mehr du weißt, desto geringer ist die Chance, dass du am Ende in der Ausbildung enttäuscht bist. Außerdem kannst du dann schon in deiner Bewerbung angeben, wie gut du dich informiert hast und warum gerade dieser Job genau der richtig ist. Ein echter Pluspunkt