Gute Vorsätze für das neue Schuljahr

In diesem Schuljahr wird alles anders. Wer hat das kurz nach den Sommerferien nicht auch schon mal gedacht? Voller Tatendrang wird die Liste mit den guten Vorsätzen immer länger – nur mit der Umsetzung hapert es. spleens.de sagt, was du tun kannst.

Regelmäßig Hausaufgaben machen, sich im Unterricht mündlich beteiligen, ordentlicher werden oder mehr Sport treiben - tolle Pläne, die aber leider meist schon nach wenigen Tagen im Sande verlaufen. Es kann ganz schön schwer sein, sich über einen längeren Zeitraum aufzuraffen und gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Unsere Tipps helfen Dir, den inneren Schweinehund zu überwinden: 

  • Geschriebenes hält länger! Anstatt sich den Tagträumen hinzugeben und sich vorzustellen, wie schön es wäre, wenn du im Englischtest endlich mal eine zwei bekommen würdest - schreib es auf! So kannst du deine Ziele konkret formulieren und hast sie immer schwarz auf weiß vor Augen.
  • Realistisch bleiben! Überleg dir wie viel Zeit du brauchst, um erste Fortschritte zu machen und schätz dich realistisch ein. Wenn du zu hohe Erwartungen an dich selbst stellst, wirst du vielleicht scheitern und noch unzufriedener. Stattdessen: lieber kleine Schritte machen. Du musst dir nicht gleich zwei Stunden täglich für das Pauken von Vokabeln vornehmen. Lieber eine Viertelstunde, aber dafür regelmäßig.
  • Die Grenzen im Kopf abbauen! Mathe liegt dir sowieso nicht? Falsch! Bei schlechten Erfahrungen neigt man dazu, gleich davon auszugehen, dass es sowieso nicht klappt. Doch wenn du dich dem Fach intensiv widmest, klappt es auch mit den Noten. Neues Jahr, neues Glück!
  • Die 21-Tage-Regel! Ein Teil unserer Handlungen läuft unbewusst ab - wir machen sie ganz automatisch. Doch Wissenschaftler haben etwas Interessantes herausgefunden: Baut man eine Handlung in sein Leben ein und wiederholt diese 21 Tage lang, wird diese in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Wenn du also drei Wochen lang die Hausaufgaben immer gleich nach dem Essen machst, wirst du es danach vielleicht schon ganz automatisch machen. Sie gehören dann zu deinem natürlichen Tagesablauf und du musst dich nicht mehr überwinden, sie zu erledigen.

Und noch einen Tipp zum Schluss: Niemand ist perfekt! Jeder hat mal einen schlechten Tag. Das ist kein Grund gleich aufzugeben. In solchen Momenten hilft es, sich noch einmal zu erinnern, wie viel Mühe man sich schon gegeben hat. Es wäre doch schade, das alles aufzugeben, nur weil man mal in der Klausur doch eine schlechtere Note geschrieben hat, als erhofft. Bleib am Ball und viel Glück!