Lebenslauf: das sollte drin stehen

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Aus der Masse der Bewerber positiv herausstechen – das ist vor allem bei beliebten Ausbildungsstellen und -betrieben wichtig. Zu einer richtig guten Bewerbung, gehört neben dem Anschreiben, auch der Lebenslauf. Wir haben mit einem Experten gesprochen, wie du mit deinem Lebenslauf punktest.

Ein tabellarischer Lebenslauf mit wenigen Stichpunkten? „Das ist nicht sehr aussagekräftig“, findet Berufscoach Claus D. Zimmermann. Der Hamburger rät stattdessen zu einem etwas ausführlicheren und vor allem interessanten Lebenslauf. Was veranlasst den Personaler also, genau dich zum Vorstellungsgespräch einzuladen? „Die klassischen Informationen wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und Telefonnummer sowie Mailadresse gehören natürlich weiterhin in einen Lebenslauf“, sagt Zimmermann und fügt an: „Auch deine Schulbildung und dein Abschluss müssen rein.“ 

Mach dich interessant

Nach diesen Fakten kannst du deinen Lebenslauf aber individueller gestalten. Nenne zum Beispiel deine Lieblingsfächer und deine bisherige Berufserfahrung. Das können Aushilfstätigkeiten sein, in denen du dir Taschengeld verdient hast. Oder Praktika, die dich bei deiner Berufsentscheidung unterstützt haben. „Damit punktest du auf jeden Fall“, weiß der Coach. Wichtig ist hier folgendes: „Gib nicht nur das Datum und das Unternehmen an, sondern zähle auch mit drei, vier Unterpunkten auf, welche Bereiche und Kenntnisse du dabei kennengelernst hast.“ Natürlich alles nur oberflächlich und keine endlosen Beschreibungen. Knapp, aber prägnant. 

Erfolg und Engagement

Besondere Erfahrungen, wie PC- und Officekenntnisse sind wichtig, aber auch interessante schulische oder außerschulische Projekte, an denen du mitgearbeitet hast. „Auch sportliche Erfolge oder dein Engagement in einer Band oder im Schultheater machen dich interessant und verbessern deine Chancen“, sagt der Experte. Das kannst du unter „Weitere Aktivitäten“ zusammenfassen. Führst du deine Fremdsprachenkenntnisse auf, erläutere diese etwas genauer, zum Beispiel „Konversationsniveau“ oder „Erweiterte Grundkenntnisse“. 

Da auch deine Hobbys ein Teil von dir und deiner Persönlichkeit sind, dürfen sie ruhig im Lebenslauf genannt werden. 

Foto nicht vergessen

Und das Foto? Pflicht ist es nicht, aber Claus D. Zimmermann spricht sich dafür aus: „Ein professionelles Bewerbungsfoto erzeugt Sympathie beim Betrachter. Am besten wird es direkt in den Lebenslauf integriert, damit es bei Kopien nicht verloren geht.“