Pluspunkt Praktikum

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Ein Praktikum macht sich bekanntlich gut im Lebenslauf. Aber warum? Und welche Tipps solltest du beachten? spleens academy verrät es dir!

Manchmal ist ein Pflichtpraktikum einfach vorgesehen, zum Beispiel während der Schulzeit oder während des Studiums. Doch auch ein freiwilliges Praktikum, zum Beispiel als angehender Azubi, kann sich lohnen.

Praxiserfahrung sammeln

Auf jeden Fall macht sich ein Praktikum gut in deinem Lebenslauf und deine späteren Chefs werden mit Interesse lesen, welches Praktikum du absolviert hast. Warum? Weil ein Praktikum dir einen Einblick in den Arbeitsalltag bietet. Du lernst betriebliche Abläufe kennen und kannst dir ein genaueres Bild von deinem angestrebten Beruf machen. So erkennst du auch, ob die jeweilige Branche wirklich etwas für dich ist oder du dich doch lieber umorientierst. Dass du schon einmal Betriebsluft schnuppern konntest, gefällt deinem künftigen Chef mit Sicherheit.

Wie viele Praktika sollten es sein?

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es kommt auch darauf an, ob du noch Schüler bist, bereits eine Ausbildung absolvierst oder ob du noch studierst. Doch die Devise „je mehr desto besser“ führt nur bedingt zum Ziel. Viele Personalleiter achten eher auf die Art des Praktikums, die Dauer und dein Zeugnis. Hast du zu viele verschiedene Praktika in deinem Lebenslauf stehen, kann das auch darauf hindeuten, dass du noch nicht wirklich weißt, was dich interessiert. Zwei bis drei erfolgreiche Praktikumsbescheinigungen sind hingegen immer ein Pluspunkt.

Wie lange soll das Praktikum gehen?

In der Schul- oder Studienzeit ist die Dauer des Praktikums meist vorgegeben. Wenn du ein freiwilliges Praktikum machst, sollte es nicht zu lang sein. In der Regel reichen drei Monate aus, um einen Einblick in den Betrieb zu bekommen und auch was zu lernen. Es gibt vielleicht im Studium auch mal sechsmonatige Praktika, aber das ist die Ausnahme. Je länger du im Unternehmen als Praktikant bleibst, desto eher wirst du als günstige Arbeitskraft ausgenutzt.

Wann bewerben?

Bewirbst du dich auf eine Stellenanzeige, dann ist die Frist häufig vorgegeben. Schreibst du die Firma aus eigenem Antrieb an, dann gibt es keine offiziellen Bewerbungsfristen. Tipp: Wenn du schon weißt, wann du ein Praktikum machen möchtest, dann kümmere dich auf jeden Fall rechtzeitig um eine Stelle. Einige Betriebe haben längere Wartezeiten und Listen für ein Jahr im Voraus.

Allgemeine Tipps

Als Praktikant sollst du etwas lernen. Es ist wichtig, dass du viel gezeigt bekommst und interessante Aufgaben erhältst. Hast du den Eindruck, es könnte mehr sein, dann kläre das mit deinem Ansprechpartner. Unterhalte dich auch mit den Mitarbeitern, sie können dir viel über den Beruf und den Arbeitsalltag erzählen. Je mehr Wissen du mitnimmst, desto besser.