Prüfungsstress

Fast jeder Mensch hat Angst vor Prüfungen und macht sich damit jede Menge Stress. Mit einer guten Vorbereitung und ein paar Tricks hält sich das Bibbern in Grenzen, die Konzentration steigt und die Prüfung kann kommen.

Hilfe Prüfungsstress!

Im Laufe des Schuljahres hat Sonja schon einige Mathearbeiten in den Sand gesetzt. Um auf dem Zeugnis noch eine Vier zu erreichen, kommt es nun auf die Note der letzten Arbeit an. Sie hat sich den Termin rot im Kalender angestrichen, hat sogar mit einem Nachhilfelehrer gelernt. Und dann kommt der große Moment: Sie sitzt an ihrem Platz im Klassenraum, vor ihr liegt der Aufgabenzettel. Plötzlich fangen alle Zahlen vor Sonjas Augen an zu tanzen. Plus, Minus, sämtliche Formeln - alles so gut Gelernte ist mit einem Schlag wie weggefegt. Faulheit ist nicht an der schlechten Note schuld, die Sonja später bekommt. Es war der Stress, der zu dem Blackout führte. Mit systematischem Lernen kann man dafür sorgen, dass alles Wissen dort bleibt, wo es hingehört: im Kopf.

Woher kommt der Stress?

Die Angst, bei der bevorstehenden Prüfung zu versagen ist nur einer von vielen Stressauslösern. Die meisten Fehler, die Stress auslösen, werden schon in der Prüfungsvorbereitung gemacht. Wer vor einer Prüfung zu viel fernsieht, laut Musik hört oder stundenlang Computerspiele zockt, tut seinen Nerven nichts Gutes. Die Folge ist Stress: Kalte feuchte Hände, Herzrasen, Nervosität, Kopfschmerzen und schlechte Laune. Um sich wieder in den Griff zu bekommen, sollte man auf keinen Fall zu Medikamenten greifen. Ganz wird man das Lampenfieber vor Prüfungen sicher nie los, aber wer die richtigen Lernstrategien anwendet, kann auch mit ein bisschen Herzflattern gute Noten bekommen.

Die Lernphase

Wichtigste und einfachste Regel: Nicht erst am letzten Tag mit dem Lernen anfangen! Stoff, den man über längere Zeit hinweg in kleinen Portionen aufnimmt, bleibt besser und längerfristig hängen. Zuerst sollte man genau wissen, was in der Klassenarbeit oder Klausur erwartet wird und wo die Schwerpunkte liegen. Dann kann man sich die Arbeit einteilen, so bleibt auch Zeit, zwischendurch Freunde zu treffen oder spazieren zu gehen. Nach jedem Lernabschnitt ist eine Belohnung fällig. Dabei muss es aber nicht immer nur Schokolade sein. Regelmäßige Mahlzeiten können bei der Stressbewältigung helfen. Wer am Schreibtisch arbeitet, sollte viel ballaststoffreiche Nahrung, Obst und Fruchtsäfte zu sich nehmen.

Die Prüfung

Wer gut und ausreichend geschlafen hat, sollte sich am Morgen viel Zeit für ein gemütliches Frühstück nehmen. Kranke müssen zurück ins Bett und die Prüfung verschieben. Alle Gesunden kalkulieren ein bisschen mehr Zeit ein, wenn sie sich auf den Weg machen. Dann geht nicht gleich die Welt unter, wenn die Bahn ausfällt oder der Bus Verspätung hat. Am Platz angekommen, werden neben Stiften und Papier auch Essensvorrat und eventuell Glücksbringer auf dem Tisch platziert, noch einmal tief und entspannt Luft holen und dann kann es los gehen. Während der Prüfung ist es gut, zwischendurch kurz den Raum zu verlassen und abzuschalten. Und immer dran denken: Nach der Prüfung ist endlich wieder Zeit zum Feiern!

Hier gibt´s weitere Infos im Web:

www.uni-protokolle.de