Soziale Medien: So erhöhst du deinen Datenschutz!

istockphoto.com/ViewApart

Das Foto von der letzten Party: witzig! Aber sieht dein Lehrer oder Ausbilder das genauso? In sozial en Netzwerken wie Facebook und Instagram solltest du dir genau überlegen, wie persönlich du sein möchtest – und das auch genauso in deinem Profil einstellen.

Dicke Datenkrake: Facebook will’s wissen

Die grundsätzliche Frage: Wer darf meine persönlichen Beiträge wie Posts und Status-Updates sehen? Das Sicherste ist, wenn du in den Privatsphäre-Einstellungen „Freunde“ anklickst. Denn deine Freunde suchst du dir schließlich selbst aus. So kannst du dich davor schützen, dass deine Beiträge in fremde Hände fallen. Im Bereich Privatsphäre kannst du außerdem festlegen, wer nach dir suchen und dich kontaktieren kann.

Sei Alleinherrscher über deine Chronik. Denn nicht nur du kannst etwas über dich preisgeben, auch andere können das. Zum Beispiel, indem dich andere in ihren Beiträgen „taggen“, also markieren. Im Bereich „Chronik und Markierungseinstellung“ kannst du dafür sorgen, dass dir Beiträge, in denen du markiert bist, vor ihrer Veröffentlichung gezeigt werden – ein wichtiger Schritt zur Datensicherheit.

Dass du bei Facebook mit Werbung genervt wirst, kannst du leider kaum verhindern. Aber du kannst dafür sorgen, dass deine Freunde nicht sehen, wie du mit dieser Werbung umgehst. Im Bereich „Werbeanzeigen“ findest du die Option „Wer kann deine sozialen Handlungen bezüglich deiner Werbeanzeigen sehen“. Diese Frage solltest du mit „niemand“ beantworten. Außerdem sollte der Reiter „Werbeanzeigen, basierend auf meiner Verwendung von Webseiten und Apps“ auf „nein“ stehen.

Instagram

Bei Instagram ist in Sachen Sicherheit leider nicht viel los. Du hast lediglich eine einzige Möglichkeit, deine Datensicherheit zu erhöhen. Du kannst entscheiden, wer dein Profil sehen darf: entweder nur „Follower“, also User, die du in deinen persönlichen Kreis aufgenommen hast. Oder aber auch Nicht-Follower, also alle Menschen, die sich so auf Instagram tummeln.

Was du aber zusätzlich noch tun kannst: Denke dir einen guten Nickname aus. Ein guter Nickname ist der, der möglichst wenige Rückschlüsse auf dich zulässt. Wenn du also Michael Weber heißt, ist michi.weber keine gute Idee. Auch Mike_W ist noch bei weitem zu persönlich. Am besten funktioniert Abstraktes wie beispielsweise „mastermind“ oder „chiefrocker“. Darin steckt kein erkennbares persönliches Detail.