Initiativbewerbung

Wer nicht auf die Anzeige mit seinem Traumjob warten möchte, kann selbst aktiv werden und es mit einer Initiativbewerbung versuchen. spleens erklärt, worauf bei dieser Bewerbungsform zu achten ist.

Eine Initiativbewerbung bedeutet, sich bei Unternehmen zu bewerben, auch wenn diese im Moment keine Ausbildungs- oder Arbeitsplätze öffentlich anbieten. Diese Art der Bewerbung zeigt, dass der Bewerber Eigeninitiative, Tatkraft, Motivation und Engagement besitzt. Eigenschaften, die einen Personalchef interessieren und für ein Unternehmen wichtig sind.

Woraus besteht eine Initiativbewerbung?

Formal entspricht die Initiativbewerbung einer gängigen Bewerbung. Dazu gehören: ein Anschreiben, ein Lebenslauf mit Foto und die Zeugnisse. Im Anschreiben werden die eigenen Fähigkeiten klar herausgestellt und beschrieben. So lässt sich im Anschreiben gut begründen, warum das Unternehmen vom Bewerber profitieren kann. Übrigens: Beim Aufspüren und Formulieren von Stärken und Fähigkeiten können Freunde und Familie helfen.

Auf Firmensuche gehen

Hier hilft ein Blick in das Internet. Die Homepage der eigenen Stadt stellt oft Neuigkeiten der örtlichen Wirtschaft ins Netz, auch die Tagespresse liefert wichtige Informationen: Vielleicht eröffnet gerade ein Werk oder eine neue Filiale in der Nähe? Jobsuchende können sich in ihrem Anschreiben darauf beziehen und haben einen guten Anknüpfungspunkt. Große Jobbörsen halten detaillierte Firmenprofile bereit. Eine Fülle an Informationen über Firmen oder Konzerne der Region bieten auch die Industrie- und Handelskammern oder Handwerkskammern an.

Die erste Kontaktaufnahme

Besteht eine Liste mit interessanten Firmen, folgt die erste Kontaktaufnahme, zumeist per Telefon. Das Telefonat sollte gut vorbereitet sein: Wer sehr unsicher wirkt oder nach Worten ringt, hinterlässt einen schlechten Eindruck. Am Anfang bitte nicht vor lauter Aufregung vergessen, sich vorzustellen! Der Bewerber benennt dann sein Anliegen und bittet um den Namen des Verantwortlichen, der sich um Bewerbungen kümmert. Üblicher Ansprechpartner ist die Personalabteilung. Hier sind Informationen über mögliche Ausbildungschancen zu erhalten. Am besten während des Anrufs Stift und Papier bereithalten, um Wichtiges zu notieren. Sehr hilfreich: Das Telefonat mit Familie oder Freunden einfach mal mit verteilten Rollen vorher üben. Gängig und üblich ist es mittlerweile, eine Kurzbewerbung, also ein Anschreiben und einen Lebenslauf, per E-Mail an den richtigen Ansprechpartner in der Firma zu schicken. Viele Firmen sind an Initiativbewerbungen gewöhnt und legen sie nicht gleich zur Seite. Selbst wenn nicht sofort eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder ein Zusage erfolgt: Mit bisschen Geduld und Glück gehört man zu den Kandidaten, die bei nächster Gelegenheit eingeladen werden.

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